Schröpftherapie was ist das ?

Schröpfen

-Schröpftherapie was ist das ?

-Wirkung der Schröpftherapie

-Anwendungsgebiete der Schröpftherapie

-Wie funktioniert Schröpfen?

 

Wichtige ℹ️:

Termine für schröpftherapie (Hijama ) bei uns im Vaalser Zentrum sind bis Ende Oktober möglich sonst erst ab 2021 möglich .

 

Wirkung der Schröpftherapie

Die Schröpftherapie soll die lokale Durchblutung, den Lymphfluss, die Sauerstoffversorgung und den Stoffwechsel in der behandelten Region verbessern. Das Schröpfen kann Verspannungen und Verhärtungen in den behandelten Arealen lösen und damit Schmerzen lindern. Ebenfalls sorgt die Schröpftherapie für eine Aktivierung des Immunsystems und stößt Vorgänge an, die zur Entschlackung des Bindegewebes führen. Weiter können die Relexzonen am Rücken, welche mit inneren Organen in Verbindung stehen, positiv beeinflusst werden.

 

Anwendungsgebiete der Schröpftherapie

Unter anderem wird die Schröpftherapie bei folgenden Beschwerden angewendet:

Migräne

Rheuma

Hexenschuss

Bandscheibenprobleme

Ischias

Kopfschmerz

Rückenschmerzen

Muskelverspannungen

Bluthochdruck oder niedriger Blutdruck

Bronchitis

Entzündliche Prozesse (akut und chronisch)

Nervenschmerzen

Menstruationsbeschwerden

Nierenerkrankungen

Oberbauchbeschwerden

Osteoporoseschmerzen

 

Schröpfen ist ein sehr altes Heilverfahren. Dazu werden Gläser auf die Haut gesetzt, in denen man Unterdruck erzeugt. Dann strömt verstärkt Blut in den geschröpften Bereich. So lassen sich unter anderem Verspannungen und Schmerzen, aber auch andere körperliche Erkrankungen lindern. Schröpfen ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), aber auch von Alters her in Europa bekannt. Lesen Sie hier, was man mit Schröpfen bewirken kann und wie es funktioniert.

Was ist Schröpfen?

Schröpfen ist eines der ältesten apparativen Therapieverfahren. Es hat sich in nahezu jeder alten Medizinkultur entwickelt. Die Vorstellungen darüber, welche Wirkung Schröpfen hat, unterscheiden sich allerdings sehr. Sie reichen von der Idee, ein gestörtes Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten wiederherzustellen, schädliche oder krankmachende Stoffe aus dem Körper zu leiten, bis hin zu der Vorstellung, mit Schröpfen die Lebensenergie „Qi“ zu harmonisieren.

Die gängigste Erklärung für die Wirksamkeit des Schröpfens ist eine langfristig verbesserte Durchblutung bestimmter Körperstellen. Davon profitieren sich Stoffwechsel und Lymphfluss in diesem Gebiet. Den Einfluss auf innere Organe erklärt man sich durch die Verknüpfung bestimmter Reflexzonen mit den Organen, wie sie zum Beispiel die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beschreibt.

 

Heilpraktiker und Ärzte wenden das Schröpfen oft im Rahmen einer naturheilkundlichen Behandlung an.

Wie funktioniert Schröpfen?

Schröpfen wird mit Hilfe von Schröpfgläsern aus Glas oder Plastik durchgeführt. Sind haben meist eine kugelige Form bei einem Durchmesser von etwa zwei bis acht Zentimetern. Erzeugt man darin einen Unterdruck, wird die Haut in das aufgesetzte Glas gesaugt. Den Unterdruck erzeugt man durch spezielle Pumpvorrichtungen an den Schröpfgefäßen oder durch das vorangehende Abbrennen von etwas Watte im Schröpfglas.

 

Voruntersuchungen fürs Schröpfen

Ein Heilpraktiker oder Arzt führt vor dem Schröpfen eine eingehende körperliche Untersuchung durch. Der Behandler sucht nach Verquellungen, Einziehungen, Asymmetrien und sonstigen Veränderungen der Haut. Danach tastet er mit bestimmten Handgriffen den Körper ab, um die Durchblutungsverhältnisse und den Zustand der Muskeln beurteilen zu können.

Wo er Schröpfgläser gesetzt werden, entscheidet der Therapeut entweder anhand dieser Untersuchungsergebnisse oder er schröpft direkt die schmerzende Körperstelle.

In der TCM wird an bestimmten Akupunkturpunkten geschröpft. Wie oft und wie lange das Schröpfen dauert, richtet sich nach der Art des Schröpfens und dem Verlauf der Behandlung.

Schröpf-Methoden

Man unterscheidet drei verschiedene Schröpfmethoden. Zur Selbstbehandlung eignet sich allerdings nur das unblutige, trockene Verfahren:

Unblutiges, trockenes Schröpfen

Durch Unterdruck wird die Haut in das Schröpfglas gesaugt. Dadurch wird das Gewebe stärker durchblutet und es treten rote Blutzellen aus. So bilden sich durch das Schröpfen blaue Flecken, Rötungen und Schwellungen. Zudem überwärmt sich die Haut an der Schröpfstelle. Die Schröpfköpfe verbleiben maximal 15 Minuten an der behandelten Stelle. Bilden sich vorher blaue Flecken oder fallen die Gläser ab, wird das Schröpfen beendet.

 

Blutiges Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen desinfiziert der Therapeut zunächst die Haut. Anschließend ritzt er sie mit einer dünnen Nade anl. Nach dem Aufsetzen der Schröpfgefäße tritt Blut aus, das in den Schröpfgefäßen aufgefangen wird. Dadurch sollen sich die Fließeigenschaften von Blut und Lymphe verbessern.

Manche Behandler sehen im blutigen Schröpfen eine Möglichkeit, schädliche Stoffe aus dem Körper auszuleiten. Außerdem sollen die Schmerzen, die durch das Anritzen entstehen, die inneren Organe über Reflexwege stärker beeinflussen.

Auch bei diesem Verfahren blieben die Schröpfköpfe maximal 15 Minuten an Ort und Stelle. Tritt kein Blut mehr aus, kann das blutige Schröpfen auch schon vorher beendet werden.

Für Termine bitte im Zentrum anrufen.

In einem der zwei Zentren in Aachen in denen ich behandle.

Ihr könnt gerne einen unverbindlichen Beratungstermin mit mir vereinbaren!

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Mit freundlichen Grüßen,
Fariza Nahhas